Stromproduktion mal anders

 

Wie ein Rotenburger sich die Kraft der Wümme zu Eigen macht


Als die denkmalgeschützte Mühle seiner Familie Ende der 90er Jahre ihren Betreib einstellte, musste sich der Niedersachse Jan Müller-Scheeßel etwas einfallen lassen. Überlegungen die Mühle im Landkreis Rotenburg an der Wümme zu einem Hotel umzufunktionieren warf der 51-Jährige schnell über Bord, denn er hatte eine bessere Idee.

Seit nun mehr als 15 Jahren gewinnt Müller-Scheeßel Energie durch die Kraft des Wassers und vermarktet seinen Strom über ein Hamburger Start-Up-Unternehmen. Das Unternehmen, das seine Benutzer frei wählen lässt, woher sie ihren Strom beziehen, belieferte in den letzen Jahren rund 33 Haushalte durch die stromerzeugende Wasserkraft des Flusses Wümme.

Unsere Reporterin Anina Woratschek hat den Mühleninhaber einmal getroffen und nachgefragt, wie seine Stromerzeugung eigentlich funktioniert und warum sie so einzigartig ist.

 

Besucher seiner Mühle können sich vor Ort auch selbst ein Bild von der Energiegewinnung machen. Zur Veranschaulichung hat Müller-Scheeßel ein Turbinenmodell in seiner Mühle ausgestellt.

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