Messer-Attacke im Seniorenheim

 

32-mal soll die Angeklagte auf eine 93-Jährige eingestochen haben

 

Vor dem Hamburger Landgericht wirkt Miriam M. in sich gekehrt und verunsichert, sie verkriecht sich hinter einem Ordner, zudem schweigt sie zu den Vorwürfen zum Prozessauftakt. Kaum zu glauben, dass diese Frau zu einer derartig brutalen Tat gegen eine betagte Seniorin fähig sein soll.

Die  93-jährige Irene B. wird im März mitten in einer Seniorenwohnanlage Opfer einer brutalen Messer-Attacke. Mehr als 30mal soll die Angeklagte auf die hilflose alte Dame eingestochen haben. Die 39-jährige Tatverdächtige hatte es wohl nur auf das Geld der Seniorin abgesehen und alles andere war ihr anscheinend egal.

 

Überfall hinterhältig geplant

 

Der Raub auf die Senioren war anscheinend hinterhältig geplant, denn laut Anklage klingelte die mutmaßliche Täterin an der Wohnungstür der 93-Jährigen und gab sich als Pflegerin aus. Die Deutsche aus Norderstedt (bei Hamburg) kannte das Seniorenheim gut, denn dort war die 39-Jährige einst Auszubildende, hatte jedoch 2016 ihre Lehre abgebrochen. Die Seniorin öffnete arglos und ging mit ihrem Rollator in Richtung Wohnzimmer.

 

Immer wieder stach die mutmaßliche Täterin zu

 

Laut Staatsanwaltschaft umklammerte die Angreiferin die alte Frau plötzlich von hinten und stach einfach zu. 105 Euro, eine EC-Karte sowie ein Handy habe der Angeklagten nicht gereicht. Sie soll immer mehr verlangt haben und immer wieder auf die wehrlose Senioren eingestochen, um am Ende 400 Euro Bargeld zu erbeuten. Die Rentnerin schwebte danach in Lebensgefahr.

Katrin von Danwitz und Andreas Geerken waren beim Prozessauftakt dabei und berichten, wie widersprüchlich sich die Angeklagte im Gerichtsaal verhalten hat und mit welcher Strafe die 39-Jährige wohlmöglich rechnen muss.

32-mal soll die Angeklagte auf eine 93-Jährige eingestochen haben
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